Lange ist es her, dass es hier ein neues Rezept gab. Das liegt zum einen daran, dass ich nur noch selten die Zeit zum backen habe, zum anderen gibt es dann meistens Kuchen die ich schon länger backe. Das Rezept für diesen leckeren Apfel-Mascarpone-Kuchen wollte ich euch aber nicht vorenthalten. Die Zubereitungszeit hält sich eigentlich in Grenzen, der Kuchen braucht zum abkühlen aber einige Zeit. Backt ihn deshalb entweder schon früh morgens oder einfach am Tag zuvor. Ihr wundert euch vielleicht etwas über die Semmelbrösel die auf dem Boden verteilt werden. Diese verhindern, dass die Äpfel den Boden durchweichen. Und keine Sorge, die schmeckt man hinterher nicht. Schaut auch, dass ihr die Flüssigkeit der gedünsteten Äpfel nicht auf den Boden gebt. Besonders schwierig ist der Kuchen nicht zu machen. Wenn ihr hin und wieder backt gelingt euch dieser feine Käsekuchen auf jeden Fall. Um die Backofentür nur ein kleines Stückchen zum abkühlen des Kuchens zu öffnen könnt ihr übrigens einen Holzkochlöffel oben in die Tür einklemmen. So verhindert ihr, dass die Oberfläche des Käsekuchens einreißt. Viel Spaß beim nachbacken und naschen!
Apfel-Mascarpone-Kuchen
Für eine 26er Springform
Für den Mürbeteig:
270 g Mehl
70 g Zucker
1 Prise Salz
130 g kalte Butter
1 Ei (Größe M)
Für die Apfelfüllung:
1 kg säuerliche Äpfel
1 EL Butter
2 EL Zucker
Für die Cremefüllung:
300 g Naturjoghurt (3,5 %)
250 g Mascarpone
100 g Zucker
2 Eier (Größe M)
1 Pck. Vanille-Puddingpulver
50 ml Milch
1 EL Semmelbrösel
Zum Bestäuben:
etwas Puderzucker
Vorbereitung:
Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen.
Zubereitung:
Für den Mürbeteig das Mehl in eine Rührschüssel sieben und mit Zucker und Salz vermischen. Die kalte Butter in Stückchen und das Ei hinzufügen und alles mit den Knethaken des Handrührgeräts zuerst auf mittlerer, dann auf höchster Stufe zu einem glatten Teig verarbeiten. Gut ein Drittel des Teiges zu einem etwas 4 cm hohen Rand an den Springformrand andrücken. Den übrigen Teig als Boden mit den Händen in der Form flach drücken. Die Springform anschließend 30 bis 45 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Für die Apfelfüllung die Äpfel schälen, entkernen und in grobe Würfel schneiden. Eine große beschichtete Pfanne erhitzen und die Butter darin zerlassen. Die Äpfel dazugeben, mit dem Zucker bestreuen und unter gelegentlichem Rühren für etwa 4 Minuten andünsten. Die Pfanne anschließend vom Herd nehmen.
Für die Cremefüllung Joghurt mit Mascarpone, Zucker und Eiern in einer Schüssel mit einem Schneebesen glattrühren. Das Puddingpulver mit der Milch in einem kleinen Schüsselchen klümpchenfrei verrühren. Die Mischung zur Mascarponecreme geben und verrühren.
Den Backofen vorheizen.
Ober-/Unterhitze: etwa 180 °C
Umluft: etwa 160 °C
Den gekühlten Mürbeteigboden mit den Semmelbröseln gleichmäßig bestreuen. Die Apfelfüllung darauf verteilen, die Mascarponecreme darüber gießen.
Den Kuchen im unteren Drittel in den Backofen schieben.
Backzeit: etwa 50 Minuten
Den Kuchen anschließend bei leicht geöffneter Tür im Backofen erkalten lassen. Wenn der Kuchen nur noch leicht warm ist ihn auf einem Abkühlgitter bei Raumtemperatur vollständig abkühlen lassen. Den abgekühlten Kuchen auf eine Tortenplatte umsetzen und nach Belieben noch mit etwas Puderzucker bestäuben.
Gutes Gelingen!

Kommentare
Kommentar veröffentlichen