Kaiserschmarrn

Heute habe ich mal ein bisschen Soulfood für euch. Das kennt glaube ich jeder, Gerichte die einen einfach glücklich machen. Essen, das einen miesen Tag doch noch ein bisschen besser werden lässt. Oder eine schlechte Zeit wird durch dieses Gericht erträglicher. Dazu zählt für mich Kaiserschmarrn. Die meisten von euch werden diese österreichische Süßspeise aus dem Urlaub oder vom Skifahren kennen. Und ich kenne ihn durch meine Mama. Bei uns gab es Kaiserschmarrn früher öfter mal als süßes Hauptgericht, im Sommer am liebsten mit klein geschnittenen, frischen Erdbeeren. Ansonsten esse ich ihn am liebsten pur mit einer dicken Schicht Puderzucker. Du kannst aber auch beispielsweise Apfelmus oder Kirschkompott dazu essen. Natürlich passt er auch perfekt zu einem ausgiebigen Frühstück oder als Dessert.

 

 


Süßes Hauptgericht


Kaiserschmarn


Ergibt 3 bis 4 Portionen

 

Zutaten:

4 Eier

1/2 Liter Milch

1 Msp. Salz

1 Pck. Vanillezucker (optional)

250 g Mehl

100 Rosinen

 

Zum Bestäuben:

Puderzucker

 

Die Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen und zur Seite stellen.

Die Eigelbe mit der Milch, dem Salz und dem Vanillezucker mit einem Schneebesen gut verquirlen. Das Mehl sieben und nach und nach unter die Eiermasse rühren.

Nun den Eischnee unter die Masse heben.

Bei Bedarf die Rosinen waschen und mit einem Küchentuch trockenreiben.

 

Etwas Öl in einer großen, beschichteten Pfanne erhitzen und die Hälfte des Teiges hinein geben. Bei mittlerer Hitze etwas stocken lassen. Die Hälfte der Rosinen auf dem halb flüssigen Teig verteilen. Wenn der Schmarrn von unten leicht gebräunt ist den Teig mit zwei Pfannenwendern vierteln und umdrehen. Mit den Pfannenwendern zerstoßen oder mit zwei Gabeln zerpflücken. Den Kaiserschmarrn in eine feuerfeste Form geben und im Backofen warm halten. Den restlichen Teig auf die gleiche Weise verarbeiten.

 

Vor dem Servieren den Kaiserschmarrn dick mit Puder bestäuben.

 

Gutes Gelingen!

 


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